Alles zum Schlagwort ‘Würde’
20. Dezember 2016

Rückschau zum Kaminabend mit Thomas Heymel vom 8. Dezember 2016

Zur Vorweihnachtszeit ist es Tradition, eine interessante Persönlichkeit zum Kamingespräch einzuladen. Dieses Mal haben wir mit Thomas Heymel von der Stiftung Pfennigparade über das Thema „Praktische Ethik und der Weg zur Inklusion“ diskutiert.

Thomas Heymel ist Diplom-Geograf und war mehrere Jahre in leitender Position in einem internationalen Industriekonzern tätig. Seit 2009 ist er Leiter des Corporate Development Bereichs der Münchner Stiftung Pfennigparade, eine der größten Organisationen zur Förderung von Menschen mit Körperbehinderungen. Ethica Rationalis kooperiert bereits seit mehreren Jahren mit Thomas Heymel und wir sind glücklich, dass wir einen Top-Manager dieses Formats für unsere Veranstaltung im Rahmen des ETHIKUM-Studiums gewinnen konnten.
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16. Oktober 2009

Mark Twain: „Persönliche Erinnerungen an Jeanne d’Arc“

Samuel Langhorne Clemens, besser bekannt als Mark Twain, schrieb über 10 Jahre an diesen „Personal Recollections of Joan of Arc“, und er selbst bezeichnete es anschließend als sein wichtigstes Werk. Warum? Im nachfolgenden wird versucht eine Antwort auf diese Frage zu geben.

Sein Werk wurde ursprünglich ab 1895 im Harper’s Magazine im Rahmen einer Reihe und in 1896 erstmals in Buchform veröffentlicht.

Gelungen ist Mark Twain eine sprachgewaltige, einzige große Liebeserklärung an Jeanne d’Arc, die damit von einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit Jeannes Geschichte, gleichzeitig aber auch von einem gründlichen Studium der Quellen zeugt.

Um die Darstellung möglichst objektiv erscheinen zu lassen, hat Mark Twain zwei fiktive Personen zwischen sich und den Leser geschaltet: den Pagen und Sekretär Jeanne d‘ Arcs, Louis de Conte, und den Übersetzer Jean Francois Aiden, der in eigenen Fußnoten zu den ’Erinnerungen’ Contes weitere Informationen hinzufügt. Die biographischen Fakten und der Ablauf der Ereignisse sind dennoch, von Nebensächlichkeiten abgesehen, authentisch; Authentisch deshalb, weil man sich vor Augen führen muss, dass der Lebenslauf von Jeanne d’Arc in einer Beziehung einmalig ist: „Es ist die Geschichte eines Menschenlebens, die unter Eid zu uns kommt, die einzige, die uns unmittelbar aus dem Zeugenstand überliefert wird.“* Die amtlichen Protokolle des Verurteilungsprozesses von 1431 sowie des ein Vierteljahrhundert späteren Rehabilitationsverfahrens sind noch im Nationalarchiv von Frankreich erhalten, und sie vermitteln uns mit erstaunlicher Breite die Umstände ihres Lebens. Kein anderer Lebenslauf jener fernen Zeit ist so sicher und so ausführlich bekannt wie der ihre.
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20. Januar 2009

…trotzdem Ja zum Leben sagen

…trotzdem Ja zum Leben sagen.  Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.

Viktor E. Frankl

Viktor Emil Frankl war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien, hatte aber auch Professuren in Amerika inne, an der Harvard University sowie an Universitäten in Dallas und Pittsburgh. Die U.S. International University in Kalifornien errichtete eigens für ihn eine Professur für Logotherapie – das ist die von Frankl geschaffene Psychotherapierichtung, auch die ‚Dritte Wiener Richtung’ genannt (nach der Psychoanalyse von Sigmund Freud und der Individualpsychologie von Alfred Adler). Von Universitäten in aller Welt wurden ihm 29 Ehrendoktorate verliehen.


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