Alles zum Schlagwort ‘Verantwortung’
9. Oktober 2018

Die Nicolaidis YoungWings Stiftung: Hilfe für junge Trauernde

Die Nicolaidis YoungWings Stiftung und Ethica Rationalis sind bereits seit vielen Jahren miteinander verbunden. Dazu gehört nicht nur, immer wieder in persönlichen Austausch zu gehen, sondern auch im Rahmen von Veranstaltungen gemeinsam verschiedene ethische Themen zu diskutieren. So war Martina Münch-Nicolaidis, Vorstandsvorsitzende der Nicolaidis YoungWings Stiftung, beispielsweise im letzten Jahr beim PhiloBrunch zum Thema Trauerarbeit zu Gast. „Für mich ist es immer wieder inspirierend, mit den Menschen hinter Ethica Rationalis, die sich auf so unterschiedlichen Ebenen für die Erforschung und Verbreitung von ethischem Handeln stark machen, zusammenzukommen“, so Martina Münch-Nicolaidis. Denn auch im Zentrum der Arbeit der Nicolaidis YoungWings Stiftung stehen soziale und gesellschaftliche Fragestellungen: Die Stiftung bietet als die bundesweit tätige gemeinnützige Organisation jungen Trauernden eine zielgruppengerechte Beratung sowie langfristige Begleitung in der Trauerarbeit.
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22. Februar 2018

Rückschau zur „Studienwoche Inklusion“ vom 5.-9. Februar 2018

Im Zeichen des Slogans „rational – universal – angewandt“ fördert Ethica Rationalis Orte des Austauschs, in denen ethische Fragestellungen im Alltag erörtert werden. Ein Fokus liegt unter anderem auf dem Thema „Praktische Ethik und der Weg zur Inklusion“. Dr. Angela Poech, Professorin an der Hochschule München, bot hierzu in Kooperation mit Ethica Rationalis eine spannende Veranstaltung an, in der die Studierenden während einer einwöchigen Blockphase „Geschäftsideen für Menschen mit Handicap“ entwickeln sollten. Ethica Rationalis lud für diese Veranstaltung nicht nur einen Spezialisten als Referenten ein, sondern ermöglichte auch zwei Exkursionen zu Unternehmen, die sich durch die Verknüpfung von wirtschaftlichem und verantwortlichem Handeln auszeichnen.
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31. Mai 2017

Rückschau zur Veranstaltung: Ethica Salon vom 6. Mai 2017

Zum ersten Mal stand für Interessierte die Teilnahme am „Ethica Salon“ in der gemütlichen Clubatmosphäre des Internationalen Begegnungszentrums der Wirtschaft (IBZ) in München offen. Mit diesem Format bietet Ethica Rationalis ein Forum für den Gedankenaustausch zwischen Gleichgesinnten: Unsere Gedanken werden angespornt, unser Geist fühlt sich angeregt, unser Gefühl wird positiv eingestimmt durch die Begegnung mit besonderen Menschen… Menschen, die immer einen Schritt vorangehen und in ihrem Umfeld Spuren der Wertschätzung hinterlassen. Wie bei einem Afternoon Tea mit vielen kleinen süßen und salzigen Köstlichkeiten und einer gemütlichen Tasse Tee gewähren wir uns eine Auszeit, in der wir die Welt und ihre Sorgen draußen lassen und uns um das kümmern, was in unserem Leben wirklich zählt. Es ist dieses Sich-Erinnern an die eigentliche Wertigkeit des Zusammenlebens – Mitgefühl, soziales Engagement, Toleranz –, das uns hilft, im Alltag unseren Überzeugungen treu zu bleiben. Vorbildhafte Menschen zeigen uns, wie sie es schaffen, ihrer Umwelt im positiven Sinne ihren Stempel aufzudrücken und eine Mikroumgebung zu schaffen, in der man respektvoll und liebenswürdig miteinander umgeht. Solchen Menschen geben wir im Ethica Salon Raum – um zu erzählen, auf Fragen der Teilnehmer zu antworten und gemeinsam zu diskutieren.

Politik und Ethik – wie geht das zusammen?


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18. Mai 2017

Neu! Ankündigung von Fallstudien zur praktischen Ethik

Wer in dieser Gesellschaft lebt, liebt und arbeitet, der steht früher oder später vor einem ethischen Problem. Sei es, weil er beobachtet, wie andere sich unrechtmäßig verhalten, sei es, weil er Opfer von ungerechtem Verhalten anderer wird, sei es, weil er seine Mitmenschen vor Angriffen anderer verteidigen oder schützen möchte. Diese Konfrontationen lassen sich auf eine einfache Formel bringen: Es geht um Rechte und Pflichten. Also um Fragen wie: Welche Rechte habe ich und wie kann ich diese durchsetzen? Welche Pflichten habe ich und wie setze ich diese in meinem Alltag um? Was geschieht, wenn Rechte verletzt werden oder Pflichten nicht eingehalten werden?

In den vielen Begegnungen mit Menschen, die sich in ihrem Verhalten von ethischen Werten leiten lassen, sind wir wiederholt auf diese Problematik gestoßen. Wenn wir nachfragten bei unseren Referenten, bei unseren Gästen oder Workshop-Teilnehmern, dann haben wir Einblicke in Situationen bekommen, die von den Betroffenen als „Dilemma“ oder „Zwickmühle“ erlebt wurden. Das hat uns aufhorchen lassen und so entwickelten wir die Idee, Fallstudien zur praktischen Ethik zu sammeln. Diese Fallstudien haben wir entweder in Büchern oder Artikeln gefunden oder sie wurden uns von den Betroffenen selbst berichtet. In jedem Falle gilt, dass diese Situationen, ob nun ein realer Hintergrund vorliegt oder nicht, als Gedankenspiele gesehen werden sollten. Als eine Möglichkeit, sich hineinzuversetzen in die beteiligten Personen und zu überlegen: Wie würde ich mich verhalten?

Ihre Meinung interessiert uns! Wir haben die Fallstudien im Rahmen von Veranstaltungen, wie zum Beispiel unserem regelmäßig stattfindenden PhiloBrunch, diskutiert. Nun möchten wir von Ihnen wissen, was Sie davon halten. Dazu haben wir ein Umfragetool aufgesetzt, das Ihnen ermöglicht, aus den vorgegebenen Antwortoptionen diejenigen auszuwählen, die Sie für richtig oder angemessen halten. Wir werten die Ergebnisse der Umfrage zu jeder Fallstudie aus und veröffentlichen in der Folge einen Bericht darüber auf unserer Webseite.

Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme!

Starten Sie gleich durch und geben Sie Ihr Votum zu unserer ersten Fallstudie ab: „Reisekosten: Ein ethisches Dilemma – was denken Sie?“

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

Das Redaktionsteam

1. Juli 2016

Zur Ethik des Dialogs

Endet das Gespräch, endet der Mensch. So könnte man die Bedeutung des Aufeinanderbezogenseins im dialogischen Geschehen pointieren. Wer bin ich, wie denke ich, was ist mir wichtig, woran möchte ich mein Handeln ausrichten? – diese Fragen der Selbstaufklärung können nur in einem wahrhaften und wahrhaftigen Perspektivenwechsel beantwortet werden, denn wie leicht täuscht man sich selbst? Aus ihrer Selbsttäuschung  wollte Sokrates die Athener aufscheuchen. Er war der Ansicht, die Menschen müssen sich auf den Prüfstand stellen und sich fragen, ob die Basis des eigenen Handelns für Andere empfohlen werden kann. Im Gespräch erfahren die beiden Gesprächspartner jeweils den Widerspruch des Anderen, beide müssen diesen Widerspruch aushalten, wenn sie ihr Denken, ihr Handeln und damit ihr Leben weiterentwickeln oder verändern wollen. Die hohen Ansprüche, die Sokrates inhaltlich an ein Gespräch stellt, korrelieren mit formalen Kriterien, aus der eine Dialog-Ethik abgeleitet werden kann.
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23. Mai 2016

Philosophie der Führung von Dieter Frey und Lisa Schmalzried

Dieter Frey ist ein bekannter Sozialpsychologe, der seit vielen Jahren neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer als Berater in der Wirtschaft tätig ist. Daher auch sein Interesse für das Thema „ethikorientierte Führung“, die im Zentrum des Buches steht. Die Tätigkeiten einer Führungskraft sind dem Autorenteam zufolge von Werten geprägt, wie Achtung der Menschenwürde, Ermöglichung von Mündigkeit, Schutz der Gleichheit usw. An dieser Stelle wird klar, warum Dieter Frey dieses Buch mit der Philosophin Lisa Schmalzried gemeinsam verfasst hat: Weil, so die Argumentation, die Beschäftigung mit diesen Werten zwingend die Beschäftigung mit den philosophischen Wurzeln dieser Begrifflichkeiten nach sich zieht.
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