Alles zum Schlagwort ‘Selbstreflexion’
10. November 2010

365 Tage mit Dale Carnegie

Dale Carnegie ist den meisten Menschen wohl aus seinen zwei Büchern ‚Sorge dich nicht, lebe!’ und ‚Wie man Freunde gewinnt’ bekannt. Beide Werke sind seit Jahrzehnten Bestseller und haben an Aktualität nichts eingebüßt. Carnegies Stärke besteht darin, dass er sich wunderbar in die Ängste, Sorgen und Nöte der Menschen einfühlen kann (er hat dazu selbst Untersuchungen durchgeführt). Diesen fundamentalen emotionalen Erfahrungen, mit denen jeder von uns zu kämpfen hat, stellt er Mittel und Möglichkeiten gegenüber, um mit negativen Gefühlen besser zurechtzukommen und sich selbst den Weg zu einem glücklicheren und sorgenfreieren Leben zu ebnen.


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20. September 2010

Ethisches Handeln im Alltag – wie geht das?

Vor einigen Wochen hat ein Mann in München ein Kind vor dem Ertrinken gerettet – er selbst hat das nicht überlebt. Diese Art von selbstlosen Heldentaten kommt uns in den Sinn, wenn wir an „ethisches Verhalten“ denken. Wir denken an Menschen, die so fest an ihre Überzeugungen glauben, dass sie weder Verleumdung noch Gefängnis fürchten oder ihr gesamtes Hab und Gut im Dienste am Anderen einsetzen – Personen wie Johanna von Orleans, Mahatma Gandhi oder Mutter Theresa. Auch verknüpfen wir oft hehre gesellschaftliche Ziele mit ethischem Handeln, wie der Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit, Armut, Hungersnöte und Naturkatastrophen. Wir bewundern diese Menschen für ihr Tun und der ein oder andere mag sich die Frage stellen: “Könnte ich auch so handeln?“ Viele würden im ersten Moment sagen: „Nein, das bringe ich nicht zustande!“ ohne sich bewusst zu sein, dass ethisches Handeln im Kleinen beginnt. Im Folgenden möchten wir den Blick auf den „kleinen Bruder“ der Heldentat richten: Die Ethik der kleinen Schritte oder alltägliche Ethik.


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2. August 2010

Soziale Intelligenz

Soziale Intelligenz: Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben von Daniel Goleman

Im Jahr 1995 erschien das Buch EQ: „Emotionale Intelligenz“ des amerikanischen Journalisten und Psychologen Daniel Goleman, das sich mit der Bedeutung der Emotionen für den Lebenserfolg und das Lebensglück beschäftigt.

In diesem Buch spricht Goleman nun von der Übertragbarkeit von Gefühlen und Emotionen und vergleicht dies mit der Übertragung eines Grippe-Virus. Ausgehend von der Annahme, dass wir selbst die Emotionen bzw. die Stimmung in einer Situation beeinflussen können, betrachtet der Autor die Übertragung von Gefühlen im positiven wie negativen Sinne als etwas ‚Ansteckendes’. Durch unser Verhalten, unsere Laune, durch eine Geste oder ein Wort können wir in einer anderen Person Ärger oder Freude erzeugen – und umgekehrt kann dasselbe mit uns geschehen: „Ähnlich wie beim Passivrauchen wirken die freigesetzten Gefühle, die einem vergifteten inneren Zustand entspringen, schädlich auf die zufällig Anwesenden.“ (S. 25)


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