Alles zum Schlagwort ‘Psychologie’
3. März 2014

Von ethischen Werten zum ethischen Handeln (Teil 2): Die Methode der Autosuggestion

Vor einiger Zeit haben wir auf dieser Webseite erörtert, wie man seine Gedanken schulen kann: Von ethischen Werten zu ethischem Handeln (Teil 1): Der Prozess der Gedankenschulung. An dieser Stelle soll nun ein zentraler Aspekt der Gedankenschulung vertieft werden, das ist die Fähigkeit zur Selbstbeeinflussung oder Autosuggestion. Die Methode der Autosuggestion wurde von einem französischen Apotheker namens Émile Coué im 19. Jahrhundert entwickelt, als dieser beobachtete, dass die Medikamente, die er seinen Kunden gab, eine höhere Wirkung hatten, wenn er sie mit entsprechend positiven, ermunternden Worten überreichte (1).
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19. März 2012

Die fünf Sprachen der Liebe. Wie Kommunikation in der Ehe gelingt

Die fünf Sprachen der Liebe. Wie Kommunikation in der Ehe gelingt  von Gary D. Chapman

Haben Sie das schon mal erlebt: Sie haben sich richtig viel Mühe gegeben, um einer nahestehenden Person etwas Gutes zu tun und denken, Sie hätten wirklich Ihr Bestes gegeben, aber der andere honoriert das überhaupt nicht?
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29. Juni 2011

Neid (Teil 2): Therapie und Linderung

Wie kann man innerlich gegen Neidgefühle ankämpfen?

Wie heißt das Sprichwort so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Wie gesagt, es ist schon viel erreicht, wenn man sich bewusst wird, dass man neidisch ist oder welche Personen vor allem Neid in uns auslösen. Deshalb haben wir im ersten Teil des Beitrags zum Thema Neid (Teil 1): Entstehungsgründe und Symptome ausführlich behandelt, wie Neid entsteht, was die verschiedenen Intensitätsstufen von Neid bis hin zur Missgunst sind und wie man Neidgefühle in sich erkennen kann.
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30. Mai 2011

Neid (Teil 1): Entstehungsgründe und Symptome

Neidisch? Sind immer nur die Anderen!

Martin und Andrea kennen sich schon seit der Schulzeit. Andrea hatte von jeher ein natürliches Gespür, mit Menschen umzugehen. Sie war überall beliebt, was sich auch darin zeigte, dass sie über Jahre das Amt der Klassensprecherin innehatte. Martin hat darunter stets gelitten, ohne es sich einzugestehen: Er selbst ist eher schüchtern und zurückhaltend und hat nur einen einzigen wirklich guten Freund, außerhalb der Schule, in der Nachbarschaft.
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20. Januar 2011

Über die Macht der Emotionen

Über die Macht der Emotionen von Francois Lelord und Christophe André

Was macht einen Menschen aus? Worüber definieren wir uns? Über unsere Gefühle! Aber Emotionen wie Liebe, Zorn oder Angst scheinen all unser Wissen, unsere sozialen Erfahrungen bisweilen Lügen zu strafen: Sie stürzen uns in Verzweiflung oder versetzen uns in Ekstase, begleiten oder verstärken unsere Erfolge und Niederlagen. Manchmal fühlt man sich seinen Emotionen fast schon schutzlos ausgeliefert, da sie unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen überschatten. Gleichzeitig können wir unsere Gefühle oft nicht eindeutig zuordnen, geschweige denn einschätzen, ob die Emotion, die wir in dem Moment empfinden, der Situation angemessen ist, oder nicht. Wir neigen dazu, etwas, nur weil wir es gerade so empfinden, als gegeben hinzunehmen – ohne uns zu hinterfragen oder vertieft zu analysieren.


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2. August 2010

Soziale Intelligenz

Soziale Intelligenz: Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben von Daniel Goleman

Im Jahr 1995 erschien das Buch EQ: „Emotionale Intelligenz“ des amerikanischen Journalisten und Psychologen Daniel Goleman, das sich mit der Bedeutung der Emotionen für den Lebenserfolg und das Lebensglück beschäftigt.

In diesem Buch spricht Goleman nun von der Übertragbarkeit von Gefühlen und Emotionen und vergleicht dies mit der Übertragung eines Grippe-Virus. Ausgehend von der Annahme, dass wir selbst die Emotionen bzw. die Stimmung in einer Situation beeinflussen können, betrachtet der Autor die Übertragung von Gefühlen im positiven wie negativen Sinne als etwas ‚Ansteckendes’. Durch unser Verhalten, unsere Laune, durch eine Geste oder ein Wort können wir in einer anderen Person Ärger oder Freude erzeugen – und umgekehrt kann dasselbe mit uns geschehen: „Ähnlich wie beim Passivrauchen wirken die freigesetzten Gefühle, die einem vergifteten inneren Zustand entspringen, schädlich auf die zufällig Anwesenden.“ (S. 25)


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