Alles zum Schlagwort ‘Individualethik’
31. Mai 2017

Rückschau zur Veranstaltung: Ethica Salon vom 6. Mai 2017

Zum ersten Mal stand für Interessierte die Teilnahme am „Ethica Salon“ in der gemütlichen Clubatmosphäre des Internationalen Begegnungszentrums der Wirtschaft (IBZ) in München offen. Mit diesem Format bietet Ethica Rationalis ein Forum für den Gedankenaustausch zwischen Gleichgesinnten: Unsere Gedanken werden angespornt, unser Geist fühlt sich angeregt, unser Gefühl wird positiv eingestimmt durch die Begegnung mit besonderen Menschen… Menschen, die immer einen Schritt vorangehen und in ihrem Umfeld Spuren der Wertschätzung hinterlassen. Wie bei einem Afternoon Tea mit vielen kleinen süßen und salzigen Köstlichkeiten und einer gemütlichen Tasse Tee gewähren wir uns eine Auszeit, in der wir die Welt und ihre Sorgen draußen lassen und uns um das kümmern, was in unserem Leben wirklich zählt. Es ist dieses Sich-Erinnern an die eigentliche Wertigkeit des Zusammenlebens – Mitgefühl, soziales Engagement, Toleranz –, das uns hilft, im Alltag unseren Überzeugungen treu zu bleiben. Vorbildhafte Menschen zeigen uns, wie sie es schaffen, ihrer Umwelt im positiven Sinne ihren Stempel aufzudrücken und eine Mikroumgebung zu schaffen, in der man respektvoll und liebenswürdig miteinander umgeht. Solchen Menschen geben wir im Ethica Salon Raum – um zu erzählen, auf Fragen der Teilnehmer zu antworten und gemeinsam zu diskutieren.

Politik und Ethik – wie geht das zusammen?


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18. Mai 2017

Reisekosten: Ein ethisches Dilemma – was denken Sie?

Lesen Sie den untenstehenden Bericht von Cornelia und geben Sie Ihr Votum ab. Bitte beachten Sie, dass es nicht darum geht, die ‚richtige‘ oder ‚falsche‘ Antwort anzukreuzen. Die Wirklichkeit ist viel zu komplex, als dass sie darauf reduziert werden könnte. Auch wenn der Bericht wahr ist, so ist die Übung doch virtuell. Diese Umfrage dient allein dazu, die Reflexion und den Austausch zu fördern.

Ein ethisches Dilemma…

Cornelia hat einen Chef namens Herr K. Sie verreisen häufig zusammen und Herr K. lädt sie häufig zum Essen ein. Cornelia ist dankbar und freut sich über die Ersparnis. Nach einigen Jahren erfährt Cornelia von der gemeinsamen Sekretärin, dass Herr K. die Einladungen als Bewirtungskosten abgerechnet hat, was nicht erlaubt ist. Er hat Cornelia einfach als Kundin ausgegeben und die entstandenen Kosten zur Erstattung bei seinem Arbeitgeber eingereicht. Es handelte sich letztlich um keine Großzügigkeit von seiner Seite, sondern eine Methode, das Geld für seine privaten Essensausgaben vom Unternehmen zu erschleichen. Wie soll sich Cornelia verhalten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ihr Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten schon seit einiger Zeit recht angespannt ist?

Was denken Sie?

Welche der folgenden Antworten würde Cornelia bei einer korrekten Analyse der Situation helfen? (Bitte kreuzen Sie eine Antwort an.)

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Autor: Das Redaktionsteam

1. Juli 2016

Zur Ethik des Dialogs

Endet das Gespräch, endet der Mensch. So könnte man die Bedeutung des Aufeinanderbezogenseins im dialogischen Geschehen pointieren. Wer bin ich, wie denke ich, was ist mir wichtig, woran möchte ich mein Handeln ausrichten? – diese Fragen der Selbstaufklärung können nur in einem wahrhaften und wahrhaftigen Perspektivenwechsel beantwortet werden, denn wie leicht täuscht man sich selbst? Aus ihrer Selbsttäuschung  wollte Sokrates die Athener aufscheuchen. Er war der Ansicht, die Menschen müssen sich auf den Prüfstand stellen und sich fragen, ob die Basis des eigenen Handelns für Andere empfohlen werden kann. Im Gespräch erfahren die beiden Gesprächspartner jeweils den Widerspruch des Anderen, beide müssen diesen Widerspruch aushalten, wenn sie ihr Denken, ihr Handeln und damit ihr Leben weiterentwickeln oder verändern wollen. Die hohen Ansprüche, die Sokrates inhaltlich an ein Gespräch stellt, korrelieren mit formalen Kriterien, aus der eine Dialog-Ethik abgeleitet werden kann.
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16. Februar 2016

Rückschau zum ETHIKUM Praxiskurs ‚Praktische Ethik im alltäglichen Handeln‘ vom 5. Februar 2016

Im Rahmen des ETHIKUM wurde am 5. Februar 2016 in Kooperation mit Ethica Rationalis ein Workshop zur praktischen Ethik angeboten. Das Leitthema hieß: ‚Praktische Ethik im alltäglichen Handeln‘, wobei der erste Teil sich ganz allgemein auf den persönlichen Umgang mit anderen Menschen bezog, der zweite eine Arbeitssituation im Bankenkontext beleuchtete.

In Anklang an eine Artikelserie auf dieser Homepage (Von ethischen Werten zum ethischen Handeln) diskutierten die Teilnehmer zunächst, wie man Charaktereigenschaften in sich selbst identifizieren und ändern kann. Konkret wurde dies am Beispiel einer Person besprochen, die dazu neigt, sich leicht über andere zu ärgern, und die nun versucht, schrittweise mit diesem Ärger besser zurechtzukommen bzw. mehr Gelassenheit zu entwickeln. Einige Anregungen aus dem Teilnehmerkreis lauteten beispielsweise, seine Erwartungen an andere Menschen zu reduzieren oder sich bewusst auf positive Aspekte eines an sich ärgerlichen Ereignisses zu konzentrieren.
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2. Januar 2015

Rückschau zum Kaminabend ‚Praktische Ethik und der Weg zur Weisheit‘

Am 11. Dezember 2014 hatten Ethica Rationalis und Frau Dr. Angela Poech, Professorin für Entrepreneurship an der Hochschule München, zum Kaminabend im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ) in München eingeladen. Unter dem Leitsatz ‚Praktische Ethik und der Weg zur Weisheit‘ konnten sich die Teilnehmer/innen ungezwungen und in stilvoll weihnachtlichem Ambiente austauschen.
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3. März 2014

Von ethischen Werten zum ethischen Handeln (Teil 2): Die Methode der Autosuggestion

Vor einiger Zeit haben wir auf dieser Webseite erörtert, wie man seine Gedanken schulen kann: Von ethischen Werten zu ethischem Handeln (Teil 1): Der Prozess der Gedankenschulung. An dieser Stelle soll nun ein zentraler Aspekt der Gedankenschulung vertieft werden, das ist die Fähigkeit zur Selbstbeeinflussung oder Autosuggestion. Die Methode der Autosuggestion wurde von einem französischen Apotheker namens Émile Coué im 19. Jahrhundert entwickelt, als dieser beobachtete, dass die Medikamente, die er seinen Kunden gab, eine höhere Wirkung hatten, wenn er sie mit entsprechend positiven, ermunternden Worten überreichte (1).
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