18. Juli 2011

Rückschau zum Vortrag „Wahre Werte schaffen: Unternehmenskultur als nachhaltiges Führungsinstrument“ am 28. Juni 2011 von Herrn Prof. Dr. Falko von Falkenhayn

Prof. von Falkenhayn eröffnete seinen Vortrag mit der Grundhypothese, dass das Bestehen eines Unternehmens nicht allein von ökonomischen Faktoren, sondern ganz wesentlich von der jeweiligen Unternehmenskultur abhängt – das schließe den Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und weiteren Gesellschaftsgruppen (Stakeholdern) ein.
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29. Juni 2011

Neid (Teil 2): Therapie und Linderung

Wie kann man innerlich gegen Neidgefühle ankämpfen?

Wie heißt das Sprichwort so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Wie gesagt, es ist schon viel erreicht, wenn man sich bewusst wird, dass man neidisch ist oder welche Personen vor allem Neid in uns auslösen. Deshalb haben wir im ersten Teil des Beitrags zum Thema Neid (Teil 1): Entstehungsgründe und Symptome ausführlich behandelt, wie Neid entsteht, was die verschiedenen Intensitätsstufen von Neid bis hin zur Missgunst sind und wie man Neidgefühle in sich erkennen kann.
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30. Mai 2011

Neid (Teil 1): Entstehungsgründe und Symptome

Neidisch? Sind immer nur die Anderen!

Martin und Andrea kennen sich schon seit der Schulzeit. Andrea hatte von jeher ein natürliches Gespür, mit Menschen umzugehen. Sie war überall beliebt, was sich auch darin zeigte, dass sie über Jahre das Amt der Klassensprecherin innehatte. Martin hat darunter stets gelitten, ohne es sich einzugestehen: Er selbst ist eher schüchtern und zurückhaltend und hat nur einen einzigen wirklich guten Freund, außerhalb der Schule, in der Nachbarschaft.
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16. Mai 2011

Mit Podcast die Lebenskunst der Stoa entdecken

Wenn wir von neuen Medien hören, wie Social Networks, Podcasts oder Blogs, verknüpfen wir das oft mit dem Missbrauch persönlicher Daten oder Zurschaustellung der Privatsphäre. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille! Wie so oft sind neue Methoden, ob in der Wirtschaft, Medizin oder Technik, nicht nur von Risiken, sondern auch von Chancen und der Möglichkeit auf Steigerung der Lebensqualität begleitet. Neue Medien lassen in vielen Fällen labyrinthartige Landschaften entstehen, wo Wissensschätze nur darauf warten, entdeckt zu werden.
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2. Mai 2011

Altruismus (Teil 2)

Wie lässt sich Eigenliebe in Nächstenliebe verwandeln?

 Schritt 1: Güte

Von der Eigenliebe zur Nächstenliebe… das sind große Worte. Aber der Anfang ist im Grunde denkbar einfach: Wir sollten in uns eine positive Einstellung zu anderen Menschen entwickeln, also eine Grundorientierung, die von Wohlwollen und Hinwendung geprägt ist. Allein diese Einstellung hat bereits eine Wirkung auf andere Menschen, selbst, wenn sie nicht in Worten oder Taten sichtbar wird. So zeigen etwa Untersuchungen zum Thema Judenrettung in der Nazi-Zeit1, dass die Einstellung zu Themen wie Gerechtigkeit und Menschlichkeit das Hilfeverhalten unter natürlichen Bedingungen beeinflusst: Die Retter unterschieden sich von der Vergleichsgruppe der Nicht-Retter dadurch, dass sie mehr das Wohlwollen gegenüber bedrohten Menschen betonten, dass sie die universellen Anforderungen ethischer Regeln einforderten und persönliche Verantwortung und Verpflichtungsgefühle zum Ausdruck brachten. Sie zeigten somit insgesamt eine höhere „soziale Verantwortung“, wie die Psychologie es definiert.


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18. April 2011

Rückschau zur Veranstaltung: ‚Verantwortung lernen, Verantwortung lehren – wie setze ich das in die Praxis um?‘ vom 1. April 2011

Bereits im Herbst letzten Jahres hat Ethica Rationalis das Thema „Verantwortung in der Hochschulbildung“ aufgegriffen und in einer Expertenrunde diskutiert.

Um den Faden wieder aufzunehmen, luden wir Dozenten, Mitarbeiter und Studierende aus den drei Münchner Hochschulen sowie Praktiker und Alumni ein, um diese Fragen zu vertiefen und zu konkretisieren. In einem Workshop ging es nun darum, zu fragen, wie man Verantwortung und Verantwortlichkeit lehren und erlernen könnte. Ziel war es, ein Lehr-Lernmodul zu entwickeln, das von Dozenten in Vorlesungen, Seminaren und Workshops eingesetzt werden kann. Frau Dr. Birgitta Kopp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der LMU München und eine erfahrene Expertin im Bereich interaktiven und projektbasierten Lernens, übernahm die Moderation. Sie ging zunächst auf das problem- oder handlungsorientierte Lernen ein und erläuterte anschließend die verschiedenen Facetten von ‚Kompetenz’, unter anderem Selbst-, Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz.
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