31. Januar 2011

Wie lässt sich eine lebenswerte Zukunft gestalten?

Über den Einklang von ethischen Prinzipien und nachhaltigem Handeln

Am 19. Januar 2011 trafen sich im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München Studierende aus verschiedenen Disziplinen zum Kamingespräch mit Frau Dr. Angela Poech, Professorin für Entrepreneurship an der Hochschule München. In der gemütlichen und persönlichen Atmosphäre des IBZ-Clubraums wurden Fragen zur Einheit von ethischen Prinzipien und nachhaltigem Handeln, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext, erörtert und im kleinen Kreis gemeinsam diskutiert.


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20. Januar 2011

Über die Macht der Emotionen

Über die Macht der Emotionen von Francois Lelord und Christophe André

Was macht einen Menschen aus? Worüber definieren wir uns? Über unsere Gefühle! Aber Emotionen wie Liebe, Zorn oder Angst scheinen all unser Wissen, unsere sozialen Erfahrungen bisweilen Lügen zu strafen: Sie stürzen uns in Verzweiflung oder versetzen uns in Ekstase, begleiten oder verstärken unsere Erfolge und Niederlagen. Manchmal fühlt man sich seinen Emotionen fast schon schutzlos ausgeliefert, da sie unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen überschatten. Gleichzeitig können wir unsere Gefühle oft nicht eindeutig zuordnen, geschweige denn einschätzen, ob die Emotion, die wir in dem Moment empfinden, der Situation angemessen ist, oder nicht. Wir neigen dazu, etwas, nur weil wir es gerade so empfinden, als gegeben hinzunehmen – ohne uns zu hinterfragen oder vertieft zu analysieren.


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21. Dezember 2010

Ganz Mensch werden: Gedanken zu Advent und Weihnachten

Ganz Mensch werden: Gedanken zu Advent und Weihnachten von Margot Käßmann

In diesem kleinen Büchlein schreibt Ex-Bischöfin und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, über das Geheimnis der Advents- und Weihnachtszeit. Die Autorin geht auf Emotionen und Gedanken ein, die viele Menschen in dieser Jahreszeit erleben, wie Perfektionsdruck, Erwartungen, Erinnerungen an glückliche oder auch weniger glückliche vergangene Weihnachten. Es ist auch eine Zeit, die viele von uns nutzen,  um Bilanz über den bisherigen Verlauf ihres Lebens zu ziehen und so kommt so manch einer leicht ins Grübeln…


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29. November 2010

Verantwortung lernen, Verantwortung lehren? Wie weit geht der Auftrag der Hochschulen?

Rückschau zur Podiumsdiskussion in Kooperation von
Hochschule München, TU München, IBZ München und Ethica Rationalis e.V. am 8. November 2010

Unser herzlicher Dank geht an den Vorstand des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaft (IBZ) und die Programmdirektorin Monika Stoermer für die Gelegenheit, diese Veranstaltung als Kooperation von Ethica Rationalis mit dem IBZ, der Hochschule München und der TU München durchzuführen.

Nach der Begrüßung durch Monika Stoermer vom Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft schickte Gabriele Vierzigmann, Vizepräsidentin der Hochschule München, in ihrem Grußwort einige thesenartige Anmerkungen zum Leitthema ‚Verantwortung’ voraus: Ein wesentlicher Kollateralschaden des Bologna-Prozesses seien unter anderem verunsicherte Studierende, die Orientierung suchten und bräuchten; in Hinblick auf die akademische Bildung und den Unterschied der Hochschulbildung gegenüber anderen Bildungswegen fehle ihrer Meinung nach eine Kultur des Diskurses.

Sie warf auch die Frage auf, wie sich Studierende in Hochschulen beteiligen sollten, die zwischen Selbstverwaltungs-Stress und quasi-unternehmerischem Anspruch ständigem Wandel und Unruhe unterworfen seien. Und schließlich fragte sie: „Wen meinen wir denn eigentlich mit ‚Studierenden’?“ und zog den Schluss, dass das Thema ‚Diversity‘ eine zunehmende Herausforderung sein werde, auf die sich die Hochschulen einstellen müssten.
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10. November 2010

365 Tage mit Dale Carnegie

Dale Carnegie ist den meisten Menschen wohl aus seinen zwei Büchern ‚Sorge dich nicht, lebe!’ und ‚Wie man Freunde gewinnt’ bekannt. Beide Werke sind seit Jahrzehnten Bestseller und haben an Aktualität nichts eingebüßt. Carnegies Stärke besteht darin, dass er sich wunderbar in die Ängste, Sorgen und Nöte der Menschen einfühlen kann (er hat dazu selbst Untersuchungen durchgeführt). Diesen fundamentalen emotionalen Erfahrungen, mit denen jeder von uns zu kämpfen hat, stellt er Mittel und Möglichkeiten gegenüber, um mit negativen Gefühlen besser zurechtzukommen und sich selbst den Weg zu einem glücklicheren und sorgenfreieren Leben zu ebnen.


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4. Oktober 2010

Die vier Prinzipien ethischen Handelns in der Medizin

Wenn wir uns krank fühlen, gehen wir zum Arzt – in dem Glauben, dass er uns helfen wird. Wir nehmen ganz selbstverständlich an, dass er in der Diagnose der Symptome sorgfältig vorgeht, dass er die richtige Therapie bestimmt und die wirksamsten Medikamente aussucht. Eine ethische Grundorientierung ist für uns Teil des Arztberufs – geht er doch auf den hippokratischen Eid zurück, der seit der Antike Gültigkeit besitzt. Doch im medizinischen Alltag steht der Arzt heute vor großen Herausforderungen. Im Gesundheitswesen herrscht Finanzknappheit, täglich überströmen neue Geräte und Medikamente den Markt, der administrative Aufwand stellt die eigentliche heilerische Tätigkeit in den Hintergrund. Ganz zu schweigen von den heiklen medizinischen Fragen der Bioethik: Transplantationsmedizin, Genforschung, Sterbehilfe usw. Der folgende Beitrag soll einen kurzen Überblick über die ethischen Herausforderungen geben, die ein Arzt heute in seinem Beruf meistern muss.


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