14. März 2011

Humanität und ethisches Handeln in der Medizin – Konsequenzen für die Lehre

Rückschau zur Podiumsdiskussion am 25. Februar 2011

Nach der Begrüßung durch Frau Professor Dr. Angela Poech, Vorsitzende von Ethica Rationalis e.V., sprach Dr. med. Kambiz Rahbar, ebenfalls Vorstandsmitglied des Vereins, über die Wichtigkeit von ethischem Verhalten in der Gesellschaft bzw. im ärztlichen Beruf. In seiner Einführung in das Thema des Abends legte Kambiz Rahbar den Fokus auf die ethischen Dilemmata, mit denen die Menschen täglich konfrontiert sind, ob es ihnen bewusst ist oder nicht. Die Entscheidungen, die wir treffen, hätten nicht nur für uns selbst Konsequenzen, sie könnten das Leben anderer ebenso beeinflussen – wie viel mehr, so der Referent, trifft das doch auf den Arztberuf zu! In jeder Entscheidung müsse der Behandelnde die ethischen Aspekte mitbedenken, sich an die Stelle des anderen versetzen und überlegen, ob er selbst so behandelt werden möchte. Letztendlich führe dies zur Frage, was können Lehrende jungen Menschen mitgeben, um sie besser für das zu rüsten, was sie in ihrem beruflichen und medizinischen Alltag an schwierigen und herausfordernden Situationen erwartet?


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26. Februar 2011

Die Goldene Regel

Eine „goldene“ Regel? Wenn etwas mit „golden“ assoziiert wird, dann doch deshalb, weil es für uns einen hohen Wert besitzt. Was also ist der Wert dieser Regel? Was bedeutet sie im Kontext ethischen Handelns? Der folgende Beitrag will kurz den Ursprüngen des Begriffs nachgehen, einen Hinweis auf dessen wahre Bedeutung geben und schließlich die konkreten Auswirkungen sowie die unschätzbare Nützlichkeit dieses Grundsatzes der praktischen Ethik erläutern:

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.


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31. Januar 2011

Wie lässt sich eine lebenswerte Zukunft gestalten?

Über den Einklang von ethischen Prinzipien und nachhaltigem Handeln

Am 19. Januar 2011 trafen sich im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München Studierende aus verschiedenen Disziplinen zum Kamingespräch mit Frau Dr. Angela Poech, Professorin für Entrepreneurship an der Hochschule München. In der gemütlichen und persönlichen Atmosphäre des IBZ-Clubraums wurden Fragen zur Einheit von ethischen Prinzipien und nachhaltigem Handeln, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext, erörtert und im kleinen Kreis gemeinsam diskutiert.


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20. Januar 2011

Über die Macht der Emotionen

Über die Macht der Emotionen von Francois Lelord und Christophe André

Was macht einen Menschen aus? Worüber definieren wir uns? Über unsere Gefühle! Aber Emotionen wie Liebe, Zorn oder Angst scheinen all unser Wissen, unsere sozialen Erfahrungen bisweilen Lügen zu strafen: Sie stürzen uns in Verzweiflung oder versetzen uns in Ekstase, begleiten oder verstärken unsere Erfolge und Niederlagen. Manchmal fühlt man sich seinen Emotionen fast schon schutzlos ausgeliefert, da sie unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen überschatten. Gleichzeitig können wir unsere Gefühle oft nicht eindeutig zuordnen, geschweige denn einschätzen, ob die Emotion, die wir in dem Moment empfinden, der Situation angemessen ist, oder nicht. Wir neigen dazu, etwas, nur weil wir es gerade so empfinden, als gegeben hinzunehmen – ohne uns zu hinterfragen oder vertieft zu analysieren.


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21. Dezember 2010

Ganz Mensch werden: Gedanken zu Advent und Weihnachten

Ganz Mensch werden: Gedanken zu Advent und Weihnachten von Margot Käßmann

In diesem kleinen Büchlein schreibt Ex-Bischöfin und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, über das Geheimnis der Advents- und Weihnachtszeit. Die Autorin geht auf Emotionen und Gedanken ein, die viele Menschen in dieser Jahreszeit erleben, wie Perfektionsdruck, Erwartungen, Erinnerungen an glückliche oder auch weniger glückliche vergangene Weihnachten. Es ist auch eine Zeit, die viele von uns nutzen,  um Bilanz über den bisherigen Verlauf ihres Lebens zu ziehen und so kommt so manch einer leicht ins Grübeln…


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29. November 2010

Verantwortung lernen, Verantwortung lehren? Wie weit geht der Auftrag der Hochschulen?

Rückschau zur Podiumsdiskussion in Kooperation von
Hochschule München, TU München, IBZ München und Ethica Rationalis e.V. am 8. November 2010

Unser herzlicher Dank geht an den Vorstand des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaft (IBZ) und die Programmdirektorin Monika Stoermer für die Gelegenheit, diese Veranstaltung als Kooperation von Ethica Rationalis mit dem IBZ, der Hochschule München und der TU München durchzuführen.

Nach der Begrüßung durch Monika Stoermer vom Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft schickte Gabriele Vierzigmann, Vizepräsidentin der Hochschule München, in ihrem Grußwort einige thesenartige Anmerkungen zum Leitthema ‚Verantwortung’ voraus: Ein wesentlicher Kollateralschaden des Bologna-Prozesses seien unter anderem verunsicherte Studierende, die Orientierung suchten und bräuchten; in Hinblick auf die akademische Bildung und den Unterschied der Hochschulbildung gegenüber anderen Bildungswegen fehle ihrer Meinung nach eine Kultur des Diskurses.

Sie warf auch die Frage auf, wie sich Studierende in Hochschulen beteiligen sollten, die zwischen Selbstverwaltungs-Stress und quasi-unternehmerischem Anspruch ständigem Wandel und Unruhe unterworfen seien. Und schließlich fragte sie: „Wen meinen wir denn eigentlich mit ‚Studierenden’?“ und zog den Schluss, dass das Thema ‚Diversity‘ eine zunehmende Herausforderung sein werde, auf die sich die Hochschulen einstellen müssten.
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